Die Glasauswahl für die Bedruckung
Weißglas: Glas hat in der Tendenz einen grünen Farbstich, der aus den im Sand enthaltenen Metalloxyden herrührt. Der Grünstich ist am besten an der Glaskante zu sehen und nimmt mit zunehmender Dicke des Glases zu. Um diesen Effekt zu verringern, werden spezielle Sandmischungen mit einem geringeren Eisenoxydanteil verwendet. Das Glas wird als eisenoxydarm oder als Weißglas bezeichnet. Je nach dem aus welcher Glashütte das Weißglas stammt kann es einen minimalen gelben oder blauen Stich haben.
Vorgespanntes Glas: Zur Erhöhung der Sicherheit wird für viele Anwendungsbereiche vorgespanntes Glas (ESG) verwendet. Die Vorspannung erfolgt durch Erhitzen des Glases auf etwa 650° C und eine anschließende Schockkühlung. Dadurch ändern sich die Spannungsverhältnisse, die in einer sehr hohen Belastbarkeit der Glasoberfläche resultiert. Zudem ist das Bruchverhalten von ESG mit einer geringeren Verletzungsgefahr verbunden als das von nicht vorgespannten Gläsern.
Planität: Der Druck mit UV Tinte erfolgt in einem horizontalen Prozess mit einem beweglichen Druckkopf, der sich in einem definierten Abstand zur Glasplatte befindet. Da der Kopf während des Druckprozesses nicht in der Höhe verstellbar ist, ist die Planität der Glasoberfläche von Bedeutung. Insofern muss das für den Druck verwendete Glas in Bezug auf die Planität bestimmte Parameter einhalten und eine Kontrolle diesbezüglich empfiehlt sich..
